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Schwere Unruhen in Belfast

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Schwere Unruhen in Belfast

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Im nordirische Belfast haben sich in der Nacht zum zweiten Mal in Folge pro-britische Protestanten und Katholiken schwere Straßenkämpfe geliefert. Rund 700 Menschen bewarfen sich mit Flaschen und Steinen, mehrere Schüsse fielen. Ein Pressefotograf geriet zwischen die Fronten und erlitt Schussverletzungen am Bein. Die Polizei war mit einem großen Aufgebot vor Ort und setzte unter anderem Wasserwerfer ein.

Bereits in der Nacht zum Dienstag und am Dienstag nachmittag waren in dem Viertel in Belfast, in dem eine kleine Gruppe Katholiken inmitten einer hauptsächlich protestantischen Nachbarschaft wohnt, Unruhen ausgebrochen.

In der britischen Region Nordirland kämpfen seit Jahrzehnten Protestanten, die weiterhin zum Vereinigten Königreich gehören wollen, gegen Katholiken, die eine Eingliederung der Region in die unabhängige Republik Irland anstreben.

Die jüngsten Straßenkämpfe in Belfast werden von der Polizei als die schwersten seit Jahren bezeichnet.