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Ai Weiwei: "Es geht mir gut"

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Ai Weiwei: "Es geht mir gut"

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Der überraschend freigelassene chinesische Künstler Ai Weiwei hat Reportern vor seinem Haus gesagt, es gehe ihm gut. Es sei großartig, daheim zu sein. Seine Familie sei sehr glücklich, ihn wieder zuhause zu haben. Zu seiner Freilassung könne er keinen weiteren Kommentar abgeben.

Ein Journalist fragt: “Was haben Sie zu Ihrer Mutter gesagt?” Ai antwortet: “Mama, Mama, was hätte ich sagen sollen?”

Auf einer Pressekonferenz erklärte ein Sprecher der Regierung in Peking, Hong Lei, Ai sei nicht auf internationalen Druck freigelassen worden. China sei ein Rechtsstaat, die Justiz richte sich nach den rechtlichen Vorgaben und erlaube keine Einmischung von außen.

Zahllose andere Regimekritiker sitzen in China weiter aus politischen Gründen hinter Gittern. Menschenrechtsorganisationen schätzen ihre Zahl auf bis zu 6000.

Die chinesischen Behörden ermitteln weiter gegen Ai Weiwei. Er darf Peking nicht verlassen. Den Reportern sagte er, er wolle sowieso nur eines: zuhause bei seiner Familie bleiben.