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Aktionsplan gegen Preisschwankungen

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Aktionsplan gegen Preisschwankungen

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Im Kampf gegen gefährliche Preisschwankungen bei Nahrungsmittelrohstoffen haben sich die

die G20-Landwirtschaftsminister in Paris auf einen gemeinsamen Aktionsplan geeinigt. Zu den beschlossenen Maßnahmen gehört ein Überwachungssystem. Damit soll künftig schneller auf gefährliche Preisanstiege bei Weizen, Mais, Reis und Sojabohnen reagiert werden können.

Der französische Landwirtschaftsminister Bruno Le Maire erklärte: “Wir legen die Grundlagen der neuen weltweiten Landwirtschaft. Damit wird die Landwirtschaft solidarischer und die Umwelt wird besser respektiert. Zudem werden wir die Herausforderungen im Kampf gegen den Hunger besser in Angriff nehmen können. 2050 werden neun Milliarden Menschen betroffen sein.”

Stark schwankende und steigende Preise bei Nahrungsmitteln wie Reis, Mehl und Zucker trifft die ärmeren Länder besonders hart und birgt das Risiko politischer Unruhen.

Ein Experte unterstreicht: “Die Welt, in der wir leben, ist instabil. Diese Instabilität ist zunächst einmal währungspolitisch. Die landwirtschaftlichen Preise werden in Dollar gemessen. Der Dollar ist instabil. Also was stabilisieren sie: die landwirtschaftlichen Preise oder den Dollar?

G-20 Präsidentschaftsland Frankreich sieht in Spekulationen einen Hauptgrund für die extremen Schwankungen von Lebensmittelpreisen in den vergangenen Monaten.