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Der alte Konflikt um Nagorny Karabach

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Der alte Konflikt um Nagorny Karabach

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Nagorny Karabach – der “Berggarten” an den Hängen des Kaukasus – wird spätestens seit Anfang des 19. Jahrhunderts mehrheitlich von Armeniern bewohnt. Nachdem Persien 1813 dieses Gebiet an Russland abgetreten hatte, wanderten Armenier aus Persien zu. Diese christliche Bevölkerung hielt sich an die Russen als christliche Schutzmacht.

Im Nagorny Karabach umgebenden Aserbaidschan siedeln seit dem 8. Jahrhundert islamische Völker. 1923 erklärte die sowjetische Staatsmacht die Region zum autonomen Gebiet innerhalb der Aserbaidschanischen Sowjetrepublik.

Aus dem nie gelöste Konflikt wurde 1991 ein Krieg, beim Waffenstillstand 1994 stützte Armenien die international nicht anerkannte “Republik Nagorny Karabach”.

Im März 2011 unternahm der russische Präsident Dimitri Medwedjew einen neuen Lösungsversuch, indem er in Sotschi die Präsidenten von Armenien und Aserbaidschan an einen Tisch brachte.

Mit dem Ziel direkter Verhandlungen.

Hören Sie nun deren Standpunkte der Präsidenten Sersch Sargsjan von Armenien und Ilham Aliev von Aserbaidschan in Exklusivinterviews für euronews.

Ilham Aliev
Serzh Sargsyan: “Wir müssen gegenseitiges Vertrauen aufbauen.”