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Geert Wilders: "Sieg für die Meinungsfreiheit"

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Geert Wilders: "Sieg für die Meinungsfreiheit"

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Geert Wilders jubelt: Der niederländische Politiker ist vom Vorwurf der Aufstachelung zum Hass gegen Muslime freigesprochen worden. Wilders nannte seinen Freispruch vor Gericht einen “Sieg für die Meinungsfreiheit”. Man dürfe also den Islam kritisieren, ihm sei kein Maulkorb angelegt worden, so Wilders.

Umstrittene Äußerungen des Chefs der Partei für die Freiheit (PVV) seien zwar teils äußerst grob, aber nicht strafbar, urteilte das Gericht in Amsterdam. Eine Anwältin der Gegenseite kündigte hingegen an, den Fall vor den UN-Menschenrechtsrat bringen zu wollen.

Wilders hatte mehrfach betont, der freie und demokratische Westen sei durch eine schleichende Islamisierung bedroht. Als Politiker habe er das Recht und die Pflicht, öffentlich davor zu warnen.

Wilders’ Internet-Film “Fitna” löste 2008 weltweit unter Muslimen Empörung aus: Darin wird der Koran als ideologische Basis der Attentäter bei den Anschlägen vom 11. September 2001 dargestellt.

Wegen seiner Äußerungen hatte Wilders mehrfach Morddrohungen erhalten und lebt deswegen unter Polizeischutz.