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Geschäftsführender IWF-Direktor: "Wir arbeiten am Erfolg"


Griechenland

Geschäftsführender IWF-Direktor: "Wir arbeiten am Erfolg"

Die Finanzminister der Eurozone verlangen von der Regierung in Athen, neue, noch härtere Sparmaßnahmen durchs Parlament zu bringen, ehe die nächste Tranche aus dem 110 Milliarden schweren Hilfspaket fließen kann. Dazu gehören weiter Ausgabenkürzungen und die Privatisierung von Staatseigentum. Euronews sprach darüber mit dem geschäftsführenden IWF-Direktor John Lipsky.

euronews: “Was halten Sie von der Entscheidung des Aufschubs? Reicht das, um eine Pleite Griechenlands zu verhindern?”

John Lipsky:

“Es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Aber entscheidend bleibt natürlich, was die griechische Regierung dem Parlament an Maßnahmen vorlegt. Maßnahmen, um die sehr ehrgeizigen Haushaltsziele Athens erreichen.

Das bedeutet: Strukturreformen, steuerliche Maßnahmen, die die Wettbewerbsfähigkeit der griechischen Wirtschaft wiederherstellen. All dies ist notwendig, um die Eurozone wirtschaftlich erfolgreich zu machen.”

euronews:

“In den Straßen Athens herrscht ganz klar Reformmüdigkeit. Welche Botschaft würden Sie der griechischen Bevölkerung übermitteln wollen?”

Lipsky:

“Die Fragen von Schulden und Defizit sind natürlich zweirangig gegenüber den wirklichen Strukturproblemen. Wenn das Schuldenproblem gelöst wird, dann wird die griechische Wirtschaft wieder eine Zukunft haben, die die Menschen in Griechenland und ihre Handelspartner befriedigt.”

euronews:

“Wenn all dies nicht klappt – gibt es einen Plan B?”

Lipsky:

“Wir arbeiten am Erfolg… “

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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