Eilmeldung

Eilmeldung

Syrische Panzer und Flüchtlinge im Niemandsland

Sie lesen gerade:

Syrische Panzer und Flüchtlinge im Niemandsland

Schriftgrösse Aa Aa

An der syrisch-türkischen Grenze steigt die Spannung. Im syrischen Grenzort Khirbat al-Joz fuhren Panzer auf, von der türkischen Seite aus waren Truppen zu sehen. Nach Augenzeugenberichten ist auch auf türkischer Seite Militär präsent.

Inzwischen seien mehr als 10 000 Syrer in die Türkei geflüchtet, so die türkische Nachrichtenagentur Anadolu, mehr als die Hälfte Kinder. Auch ein syrischer Oberstleutnant und vier Soldaten hätten sich abgesetzt.

Nach der Ankuft der Militärs auf syrischer Seite seien hunderte Syrer aus dem Niemandsland auf die türkische Seite geflüchtet, berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP. Tausende Flüchtlinge zögerten noch, die Grenze endgültig zu überschreiten.

Die türkische Regierung hat bisher umgerechnet rund 1,6 Millionen Euro bereitgestellt, um syrische Flüchtlinge in vier Zeltstädten zu versorgen.

Angesichts der Gewalt könnten internationale Bestrebungen nach einer Intervention in

Syrien wachsen, sagte Nabi Avci, ein außenpolitischer Berater von

Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan.

Ankara plane aber keinen Militäreinsatz in dem Nachbarland.