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Rettung Griechenlands geht in die zweite Runde

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Rettung Griechenlands geht in die zweite Runde

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Die Europäische Union hat dem hochverschuldeten Griechenland weitere Hilfszahlungen zugesichert. Allerdings müssen die Griechen ihr Land umbauen und weiter sparen. Die europäischen Spitzenpolitiker haben getagt, jetzt ist Athen am Zug. Das Parlament muss nächste Woche den umstrittenen Sparplan verabschieden.

EU-Kommissionspräsident, Jose Manuel Barroso, gab sich optimistisch:

“Im Falle Griechenlands haben wir erneut gezeigt, dass wir uns einigen können, wenn wir ein Abkommen benötigen. Unser neuer Umgang mit der europäischen Wirtschaft funktioniert.”

Der sorgengeplagte griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou erhielt in Brüssel von seinen Kollegen Rückendeckung und schien erleichtert:

“Die europäischen Staats- und Regierungschefs unterstützen Griechenland, weil sie meine Bemühungen anerkennen. Sie würdigen auch die Anstrengungen und die erbrachten Opfer des griechischen Volkes. Das geht aus den Beschlüssen des Europäischen Rats hervor. Diese Abstimmung ist ein Vetrauensbekenntnis unserer Partner in der Europäischen Union.”

Im Juli soll mit der Auszahlung von 12 Milliarden Euro aus dem alten Rettungsplan die drohende Pleite erst einmal abgewendet werden. Das neue Nothilfe-Paket von bis zu 120 Milliarden Euro soll die Rettung und Stabilisierung Griechenlands besiegeln.

Die EU-Chefs setzen alles auf eine Karte, denn einen Plan B gibt es nicht.