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Bunte Paraden zum Christopher Street Day

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Bunte Paraden zum Christopher Street Day

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Tausende Lesben und Schwule haben am Samstag mit bunten Umzügen in zahlreichen Städten den Christopher Street Day gefeiert. In Paris traf man sich zum 10. Mal zur Schwulenparade. Die grüne Präsidentschaftskandidatin Eva Joly freute sich über die Entscheidung des US-Bundesstaates New York, die Homoehe zuzulassen: “Das ist eine wundervolle Nachricht. Auch unser Programm enthält die Homoehe”, sagt Joly.

Unter dem Motto “Fairplay für Vielfalt” warben Schwule und Lesben in Berlin für mehr Toleranz. An der Spitze des Zuges, der mit 54 Wagen durch die Stadt rollte, zeigten sich auch zahlreiche Berliner Spitzenpolitiker, darunter auch der schwule Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit:

“Wir haben in Berlin auch noch viel zu tun, und wir sind zwar eine offene Stadt, und sicherlich ist es hier einfacher offen zu leben, aber auch hier gibt es noch Diskriminierung. Und deshalb muss man täglich dagegen arbeiten. Aber es gibt eben Flecken, auch in Deutschland, wo es viel,viel schlechter ist. Oder Länder in der ganzen Welt, wo Menschen zum Tode verurteilt werden, nur weil sie schwul oder lesbisch sind”, sagte Wowereit.

Der Christopher Street Day erinnert an einen Aufstand von Homosexuellen gegen Polizeirazzien im Jahre 1969 in der Christopher Street in New York.