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Mehrere Ehec-Infektionen in Frankreich

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Mehrere Ehec-Infektionen in Frankreich

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Sprossen sollen nun auch in Frankreich für mehrere Ehec-Fälle verantwortlich sein. In der Region Bordeaux wurden zehn Menschen wegen auffälliger blutiger Durchfälle behandelt.

Laut den französischen Behörden ist auf den Keimlingen derselbe aggressive Ehec-Erreger

gefunden worden wie in Deutschland.

Sechs der zehn Patienten hatten vor zwei Wochen auf einer Kirmes Sprossen von Senf, Bockshornklee und Rucola gegessen.

Nach französischen Regierungsangaben stammen die infizierten Sprossensamen aus Großbritannien, Lieferant der Samen sei der Saatgut- und Pflanzenversand Thompson & Morgan aus Ipswich.

Der Staatssekretär für Verbraucherschutz Frederic Lefebvre verlangte, dass der Verkauf der verdächtigten Samen sofort eingestellt wird.

Die britische Firma setzt sich unterdessen gegen die Vorwürfe aus Frankreich zur Wehr. Es gebe keinerlei Beweise, tausende Pakete seien verkauft worden und man habe von keinen Problemen erfahren, so ein Sprecher des Unternehmens.