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Tote bei sozialen Protesten in Peru

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Tote bei sozialen Protesten in Peru

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Bei neuen Protesten gegen eine geplante Mine sind im Südosten Perus am Freitag vier Menschen getötet worden. Rund 1.000 Demonstranten versuchten das Rollfeld des Flughafens Inca Manco Cápac in der Touristenregion Puno zu stürmen. Etwa hundert Polizisten eröffneten das Feuer auf die Demonstranten, um den Protest aufzulösen. Hintergrund der Krawalle sind Befürchtungen der Anwohner, durch den Bergbau könne das Trinkwasser verunreinigt werden.

In den vergangenen Monaten hat die Zahl der Ausschreitungen zugenommen. Peru hat unter dem scheidenden Präsidenten Alan Garcia einen in seiner Geschichte beispiellosen Wirtschaftsaufschwung erlebt. Der neugewählte Präsident, der Linkspopulist Ollanta Humala will auch jene Peruaner, die bislang vom Boom nicht profitiert haben, am wachsenden Wohlstand des Landes beteiligen.