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Erleichterung bei den Betroffenen in Kambodscha

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Erleichterung bei den Betroffenen in Kambodscha

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In Kambodscha ist auf den Straßen die Erleichterung spürbar. Endlich beginnt der Prozess gegen die Hauptverantwortlichen der Roten Khmer vor dem Völkermordtribunal.

Aber neben der Erleichterung, kommen alte Erinnerungen hoch – und Unverständnis, was in den Köpfen der Angeklagten vorging.

In der Hauptstadt Phnom Penh hat fast jeder eine erschütternde Geschichte zu erzählen – entweder von sich selbst oder von einem nahestehenden Familienmitglied.

Der 38-jährige Tuk-Tuk Fahrer Chheong Peng hat als Kind die Grausamkeit selbst miterleben müssen:

“Ich bin glücklich, dass dieser Prozess nun stattfindet. Denn sie haben meinen Vater vor den Augen meiner Mutter umgebracht, ich musste es selbst mit ansehen.”

Es bleibt zu hoffen, dass die Menschen nach einer gerechten Verurteilung endlich zur Ruhe kommen können. Hoffentlich zieht sich der Prozess nicht noch um weitere Jahre hin, sondern kommt noch zu Lebzeiten der Angeklagten zu einer Entscheidung.