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Heftige Krawalle in Griechenland

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Heftige Krawalle in Griechenland

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In Griechenland stemmen sich Zehntausende mit Protesten und Streiks gegen das von der Regierung geplante Sparpaket. Gewerkschaften hatten dazu aufgerufen, die Arbeit für 48 Stunden niederzulegen.

Bei den Demonstrationen kam es in Athen zu heftigen Krawallen. Einige Demonstranten griffen die Polizei mit Steinen und Flaschen an, sie setzten Mülleimer und Autos in Brand, schlugen Scheiben von Restaurants und Bars ein. 5000 Polizisten waren im Zentrum Athens im Einsatz. Sie gingen mit Tränengas und Schlagstöcken gegen die teilweise vermummten Randalierer vor.

Etwa zehn Menschen, darunter vier Polizisten, wurden laut Medienberichten verletzt. Die Polizei nahm 18 Demonstranten fest. Auch Rechts- und Linksradikale nutzten den Tag, um sich Straßenschlachten zu liefern.

Die Proteste waren anfangs friedlich. Wie schon seit Monaten hatten sich auf dem Athener Syntagma-Platz, an dem auch das Parlamentsgebäude steht, Tausende Demonstranten versammelt. Viele von ihnen flohen, als die Krawalle begannen.