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Rennen um IWF-Chefsessel ist so gut wie entschieden

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Rennen um IWF-Chefsessel ist so gut wie entschieden

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Christine Lagarde hat gut lachen, denn mittlerweile ist es so gut wie sicher, dass sie neue Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird. Nach Europa, China und Russland haben jetzt auch die USA ihre Unterstützung für die 55jährige französische Finanzministerin erklärt. Damit dürfte Lagarde über genug Rückhalt verfügen, um als erste Frau den Chefsessel des IWF zu besetzen. Rechnerisch kommt sie jetzt auf über 50 Prozent.

Der amerikanische Finanzminister Timothy Geithner sagte, Lagarde habe außergewöhnliches Talent und viel Erfahrung. Die USA seien zudem ermutigt durch die Unterstützung, die Lagarde auch von Schwellenländern habe. Ihr einziger Gegenkandidat ist Agustin Carstens, Chef der mexikanischen Notenbank. Seine Bewerbung gilt als aussichtslos.

Der IWF braucht einen neuen Chef, da Dominique Strauss-Kahn wegen des Sex-Skandals um ihn von dem Posten an der Spitze des Währungsfonds zurücktreten musste.