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Gewaltsame Auseinandersetzungen in Athen

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Gewaltsame Auseinandersetzungen in Athen

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Auch am heutigen Mittwoch ist es in der griechischen Hauptstadt Athen wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Die Beamten setzten Tränengas ein.

Das Parlament entscheidet am Nachmittag über das harte Sparprogramm zur Rettung des Landes vor der Pleite. Der Ausgang der Abstimmung ist ungewiss.

Billigt das Parlament das Sparprogramm, können weitere internationale Milliardenhilfen fließen. Andernfalls wäre das Land bis Mitte Juli zahlungsunfähig.

Den zweiten Tag in Folge werden Züge, Busse und Straßenbahnen bestreikt. Banken sind geschlossen. Ärzte in Krankenhäuser behandeln nur Notfälle.

Auch Fluglotsen und Hafenarbeiter legten die Arbeit nieder.

Die EU-Kommission hatte vor einer Katastrophe gewarnt, sollte das Parlament die Maßnahmen ablehnen.