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Hochzeit in Monaco - und die Wirtschaft jubelt


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Hochzeit in Monaco - und die Wirtschaft jubelt

Die Fürstenhochzeit in Monaco beflügelt die Wirtschaft. Das kleine Land erwartet rund 200.000 Gäste und in den Souvenirläden werden zahlreiche Hochzeitsprodukte angeboten. Die offizielle Hochzeitskollektion zeigt sich vornehm-zurückhaltend: Auf den Gegenständen finden sich nur die Initialen des Brautpaars. Dazu gibt es natürlich auch Sonderbriefmarken mit insgesamt fünf verschiedenen Motiven, die ab 1. Juli verkauft werden. Fünf Monate haben drei Künstler an den Entwürfen für die Marken gearbeitet. “Die großen Ereignisse im Fürstentum wurden immer mit der Ausgabe neuer Briefmarken gefeiert”, erläutert Magali Vercesi, die Leiterin des Postamtes. “Fürst Albert schätzt Marken sehr. Es sind seltene Gelegenheiten und ich glaube, diese Marken sind die einzigen Gegenstände mit dem Porträt von Charlene und Fürst Albert.”

In einer Brasserie am Hafen, wo monegassisches Bier gebraut wird, hat François Pichon für die Hochzeit ein Spezialgebräu kreiert. Davon gibt es nur 8000 Liter. “Dieses Bier ist rosafarben”, sagt er begeistert. “Ich habe rote Früchte dafür verwendet, wie etwa Preiselbeeren. Drei Monate lang habe ich an dieser Mischung gearbeitet, wir haben viele verschiedene Tests gemacht um das endgültige Rezept zu finden und diese Farben habe ich gewählt, um die Farben Monacos zu repräsentieren.”

Rot und weiß: das sind die Farben des kleinen Fürstentums am Meer. Aber auch die Herkunft der künftigen Fürstin von Monaco wird nicht vergessen. In dieser Bäckerei wurden anlässlich der Hochzeit verschiedene Makronensorten kreiert, unter anderem mit dem Geschmack von roter Guave aus Südafrika – denn von dort stammt Charlene Wittstock, die nun bald zur “Fürstin Charlene” wird.

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