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Portugiesen müssen noch mehr sparen

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Portugiesen müssen noch mehr sparen

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Auf die Portugiesen kommen neue Sparanstrengungen zu: Der neugewählte Regierungschef Pedro Passos Coelho hat erste Pläne im Parlament vorgestellt. Dazu zählt eine zusätzliche Einkommenssteuer: Zahlen müssen alle,

die mehr als den Mindestlohn verdienen. Außerdem wird in großem Maßstab Staatseigentum verkauft.

Die Finanzlage zwinge ihn dazu, von den Portugiesen weitere Opfer zu verlangen, sagt der Regierungschef. Anders könne man die Ziele nicht erreichen. Diese Opfer würden aber gerecht auf alle aufgeteilt.

Portugal ist hoch verschuldet; die Wirtschaft schrumpft, die Arbeitslosigkeit ist hoch. Über Wasser hält sich das Land nur durch die Milliardenhilfe von EU und Internationalem Währungsfonds. Im Ausgleich muss Portugal drastisch sparen, um weniger Schulden zu machen.