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Fürstliche Hochzeit in Monaco

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Fürstliche Hochzeit in Monaco

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Bei diesen Brautleuten stimmt wahrlich der Spruch “Drum prüfe, wer sich ewig bindet…” Elf Jahre kennen sie sich schon, der sportliche Fürst und die Weltklasse-Schwimmerin.
 

Doch heute nun die Frage aller Fragen: “Mademoiselle, wollen sie den hier anwesenden durchlauchtigsten Fürsten Albert II. zu ihrem Ehemann nehmen?”
 

Auf ihr gehauchtes “oui” folgt die Frage an den Bräutigam. Dass hier die Braut zuerst gefragt wird, hat mit der Stellung des Bräutigams als Staatsoberhaupt zu tun.
 

Die standesamtliche Trauung vollzieht auch nicht der Bürgermeister sondern der Präsident des Staatsrats, Philippe Narmino. Er ist gewissermaßen der höchste Beamte im Staate.
 

Unterschrieben wird dann in umgekehrter Reihenfolge: Zunächst der Fürst und dann – erstmals mit dem neuen Namen - Charlene Fürstin Grimaldi.
 

Der Bräutigam wurde bei der Zeremonie nur mit der Kurzfassung seines Namens angesprochen – ansonsten hätte die Zeremonie wesentlich länger gedauert.
 

Anders als bei Alberts Eltern vor 56 Jahren, die im gleichen Saal getraut wurden, konnte diesmal das Volk zusehen – der modernen Technik sei Dank. Als das Paar ans Fenster trat, spielte auf dem Platz eine Blaskapelle eine eigens für diesen Anlass komponierte Hymne auf die neue Fürstin Charlene.
 

Anschließend überbrachte dem vor die Tore des Palastes getretenen Paar der Bürgermeister die Glückwünsche seiner Bürger.
 

Das Volk – genauer die 7.618 echten Monegassen – konnte dann mit seinem Herrscherpaar anstoßen. Der Fürst hatte alle Monegassen zu Speis und Trank geladen.