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Maersk meidet aus US-Druck iranische Häfen

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Maersk meidet aus US-Druck iranische Häfen

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Die weltgrößte Container-Reederei, die dänische Maersk Linie, läuft künftig die drei wichtigsten iranischen Container-Häfen nicht mehr an. Betroffen sind die Häfen Bandar Abbas, Bandar Khomeini und Asaluyeh. Die dänische Reederei reagiert damit auf eine Entscheidung der USA, im Rahmen der Verschärfung ihrer Sanktionen gegen den Iran, diese Häfen zu sperren. Maersk prüft, ob es wichtige Lebensmittellieferungen für den Iran künftig über den von den Sanktionen nicht betroffenen Hafen Busher oder über Dubai abwickeln kann. Die US-Regierung hatte in der vergangenen Woche die Häfen auf eine schwarze Liste gesetzt, weil sie vermutet, dass sie von den Revolutionsgarden gemanagt werden. Bei Missachtung der Sanktionen könnten die US-Operationen von Maersk bestraft werden.