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Menschenrechtsaktivisten fordern Auslaufen der Gaza-Flotille

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Menschenrechtsaktivisten fordern Auslaufen der Gaza-Flotille

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Amerikanische Menschenrechtsaktivisten einer umstrittenen Gaza-Flottille haben vor der US-Botschaft in Griechenland protestiert. Sie verlangen von ihrer Regierung eine Klarstellung. Ihrer Meinung nach hatte Washington Israel eine Art Freibrief gegeben, die unbewaffnete Flotille mit Hilfsgütern in israelischen Gewässern notfalls anzugreifen.

Die USA sollten die amerikanischen Bürger und nicht die israelische Regierung schützen, meint die Aktivistin Medea Benjamin in Athen. Washington solle Druck auf Israel ausüben, damit die Flottille Griechenland endlich verlassen und auch in Gaza ankommen könne.

Die neun Schiffe mit Hilfsgütern wollen die israelische Seeblockade umgehen und noch an diesem Wochenende auslaufen, um die Menschen im Gazastreifen zu versorgen. Viele Amerikaner haben den Palästinensern in Briefen ihre Unterstützung zugesichert.

Um die Fahrt gibt es seit Monaten Streit. Israel hatte eine erste Flotille vor einem Jahr gewaltsam gestoppt, dabei töteten israelische Soldaten mehrere türkische Besatzungsmitglieder.

Wegen Schäden an mehreren internationalen Schiffen mit Gaza-Hilfsgütern wird Israel außerdem Sabotage vorgeworfen.