Eilmeldung

Eilmeldung

Ein Fürstentum im Hochzeitsfieber

Sie lesen gerade:

Ein Fürstentum im Hochzeitsfieber

Schriftgrösse Aa Aa

Monaco feiert seine Traumhochzeit. Seit gestern sind Charlene und Albert II. standesamtlich verheiratet. Aus der bürgerlichen Südafrikanerin Charlene Wittstock wurde Charlène Grimaldi Fürstin von Monaco – für die Unterschriften wurde eigens ein neuer Edel-Füller kreiert. Das Brautkleid, ein Traum in himmelblau, stammte übrigens aus ihrer eigenen Feder.

An diesem Samstagnachmittag folgt die kirchliche Trauung – erstmals in der Geschichte des Fürstentums im Innenhof des Grimaldi-Palastes. 3500 Gäste aus Politik, Adel, Sport und Jet Set sind geladen. Um die kirchliche Hochzeit möglich zu machen, war Charlene vorher zum Katholizismus übergetreten, die Staatsreligion in Monaco.

Mit ihrer Eleganz und den blonden Haaren drängten sich Vergleiche zur berühmten verstorbenen Grace Kelly förmlich auf: Fürstin Grazia Patrizia habe Monaco drei schöne Kinder geschenkt, die hier auf monegassisch liebevoll “piccini” – “die Kleinen” genannt wurden, erinnerte sich die Abgeordnete Nicole Manzone. Nicht der Fürst heirate, sondern die Monegassen verheirateten ihren Fürsten.

Paraden und Pomp sorgten für die ausgelassene Feierstimmung im Fürstentum. Bürgermeister Georges Marsan nannte alle Monegassen eine große Familie, “vive le Prince et vive la Princesse !”

Ob gedünsteter Fisch in pikanter Sauce oder Rauchfleisch mit Bohnensalat – für rund 7500 Monegassen gab es Köstlichkeiten aus dem Mittelmeer und Südafrika. Häppchen, die Appetit auf die kirchliche Trauung an diesem Nachmittag machen…

euronews-Korrespondentin Laurence Alexandorwicz aus Monaco: “Auch wenn die Hochzeit im Fürstentum international ist, so geht es in Monaco doch sehr familiär zu. Die Monegassen sind zutiefst mit den Grimaldis verbunden.”