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Fürstenhochzeit in Monaco

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Fürstenhochzeit in Monaco

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Fürstenhochzeit bei schönstem Fürstenwetter

Ein bürgerlicher Südafrikaner führt seine Tochter, die bereits standesamtlich verheiratete Fürstin von Monaco zum Traualtar. Geschehen unter freiem freiem Himmel im Ehrenhof des fürstlichen Palastes von Monaco – vor mehreren tausend geladenen Gästen. Deretwegen hatte der Fürst auf die zu kleine Kathedrale verzichtet.

Fürstin Charlene trug ein Kleid von Giorgio Armani, der auch unter den Gästen saß.

Die Trauung nahm der Erzbischof von Monaco, Bernard Barsi, vor.

Um Fürstin von Monaco werden zu können, war die protestantisch erzogene Braut zuvor zum katholischen Glauben konvertiert, der in Monaco Staatsreligion ist. Nach beiderseitigem “oui” und Ringetausch wünschte der Erzbischof dem Paar eine “ fruchtbare Ehe – zu ihrer eigenen und zu unserer Freude.”

Und zur Freude der Gäste gab es ein erlesenes musikalisches Rahmenprogramm mit viel Bach, Mozart aber auch Paul Mc Cartney.

Zu Ehren der Heimat der Braut erklangen südafrikanischen Rhythmen. Das “Ave Maria” von Schubert sang Star-tenor Andrea Borcelli.

Nachdem sie das erste Abendmahl als Eheleute empfangen hatten, begaben sich dann Fürst und Fürstin von Monaco doch noch in eine Kirche.

Im offenen Öko-auto – als Umweltgeste des Fürsten gedacht – fuhren sie an winkenden Touristen und Monegassen vorbei den kurzen Weg zur Kapelle der “Heiligen Devote”. Hier bei der Schutzpatronin des kleinen Landes hatte schon vor 55 Jahren die Mutter des Fürsten ihren Brautstrauß niedergelegt.