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Gaza-Hilfsflotte: Griechenland bleibt hart

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Gaza-Hilfsflotte: Griechenland bleibt hart

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Mehrere Schiffe der Hilfsflotte für den Gazastreifen sitzen nach wie vor in griechischen Gewässern fest. Am Freitag hatte die Regierung in Athen den Aktivisten untersagt, aus griechischen Häfen auszulaufen; mit der Begründung, Israel habe vor dem Gazastreifen eine Verbotszone errichtet. Ein Schiff aus den USA, das trotz des Verbots aus Athen auslaufen wollte, war von der griechischen Küstenwache gestoppt worden.

Die Haltung Athens stößt im Gazastreifen auf Kritik – bei der radikalislamischen Hamas ebenso wie bei den palästinensischen Nicht-Regierungsorganisationen. “Wir sind von der Entscheidung Griechenlands geschockt”, so NGO-Sprecher Amjad Shawa. “Wir rufen die griechische Regierung auf, die Flotte aus den Häfen auslaufen zu lassen, um das Leid der Menschen im Gazastreifen zu beenden und Druck auf die israelische Regierung auszuüben.”

Die Türkei gab unterdessen bekannt, dass ein irisches Schiff bereits vor dem Einlaufen in türkische Gewässer sabotiert worden sein soll. Zuvor hatte es geheißen, israelische Taucher hätten in einem türkischen Hafen die Antriebswelle des Schiffs beschädigt.