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Hunderte Fans pilgern zum Grab von Jim Morrison

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Hunderte Fans pilgern zum Grab von Jim Morrison

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Ein Grab, aber irgendwie auch ein Ort der Begegung: 40 Jahre nach seinem Tod ist Jim Morrison unvergessen. Am 2. Juli 1971 starb er in Paris – an Herzversagen, so die offizelle Version, aber nach wie vor ranken sich um seinen Tod Gerüchte und Legenden. Hunderte Fans pilgerten auch dieses Jahr zu seiner letzten Ruhestätte auf dem Pariser Friedhof Pere Lachaise. Die Friedhofsverwaltung ist gar nicht so glücklich mit ihrem berühmten Toten – denn hier wird nicht nur getrauert, sondern auch gekifft und gerockt. “Das ist wirklich etwas ganz Besonderes”, meint ein britischer Tourist, “wir sind den ganzen Weg aus England hierhergekommen, nur deswegen, und jetzt sind wir hier und es ist genau wie ich es mir vorgestellt habe, Menschen, die die Liebe feiern…” Und auch ein französischer Fan ist begeistert: “Vor fünf Jahre waren nur 40 Leute hier aber jetzt lebt die Legende wieder, das ist großartig.”

Mit seiner Band “The Doors” gelangte Jim Morrison zu Weltruhm. Gleichzeitig war sein kurzes Leben von Drogen- und Alkoholexzessen, Skandalen und Auftrittsverboten geprägt. Als er mit nur 27 Jahren starb, war die Welt geschockt, Gerüchte von einer Verschwörung, gar von Mord machten die Runde. Und mancher Fan ist überzeugt, dass Morrison seinen Tod nur vortäuschte und noch heute auf einer einsamen Insel Gedichte schreibt.