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Der Hilfskonvoi für den Gazastreifen muss weiter warten. Die Schiffe wollen von Griechenland aus Hilfsgüter in das Palästinensergebiet bringen, das von Israel faktisch abgeriegelt wird. Griechenland lässt sie aber nicht auslaufen: Eine ähnliche Aktion letztes Jahr endete in einer Katastrophe.

Die Blockade des Gazastreifens gelte nun auf einmal auch für ganz Europa, kritisiert Alain Connan,

Kapitän eines französischen Schiffs. Man liege hier fest und dürfe nicht auslaufen.

Am Wochenende wollte ein anderes Schiff auslaufen, wurde aber sofort abgefangen, der Kapitän festgenommen. Mit den Griechen gebe es ja keine Probleme, sagt Mustafa Barguti, ein palästinensischer Abgeordneter: Aber Griechenland werde von Israel erpresst, das seine wirtschaftliche Lage ausnutze. Man hoffe jedoch auf einen Sinneswandel.

Inzwischen hat Griechenland vorgeschlagen, die Hilfsgüter selbst in den Gazastreifen zu bringen. Die Regierung begründet das Auslaufverbot für die Schiffe mit der möglichen Gefahr: Bei der Aktion letztes Jahr kam es zu einem Kampf mit israelischen

Soldaten. Neun Menschen wurden getötet.

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