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Kampf der Krise - Gold aus dem Automaten

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Kampf der Krise - Gold aus dem Automaten

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Wie ernst eine Krise ist, sieht man manchmal auch an Kleinigkeiten. Im Einkaufszentrum Westfield im Westen Londons können Kunden jetzt Goldbarren am Automaten ziehen. Freilich keinen Kilobarren, sondern Chips von einem und zweieinhalb Gramm.

Die Automatenfirma kommt aus Deutschland.

Ihr Vertreter sagt, in Zeiten allgemeiner Unsicherheit müsse den Menschen etwas Solides angeboten werden. Es gehe nicht um die ultimative Investition, sondern um ein Stück Versicherung gegen Papiergeld.

Dieses Gefühl, sich gegen Krisen wappnen zu müssen, hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Die Nachfrage nach Gold stieg und mit ihr der Preis. Inzwischen kostet die Feinunze knapp 1500 Dollar.

Die Verbreitung von Gold ist dennoch eher etwas für Liebhaber. Weltweit haben Anleger rund 1,4 Billionen US-Dollar in Gold investiert. Das ist weniger als ein Prozent aller globalen Aktien