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NATO und Russland streiten weiter über Libyen-Einsatz

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NATO und Russland streiten weiter über Libyen-Einsatz

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Russland und die NATO sind über die Vorgangsweise im Libyen-Konflkt weiterhin uneins. Bei einer Sitzung des NATO-Russland-Rats in Sotchi, an der auch der russische Präsident Dmitri Medwedew teilnahm, wiederholte Moskau seine Kritik am Libyen-Einsatz und sprach von einem Hindernis auf dem Weg zu einer strategischen Partnerschaft. Zwar sind Russland und die NATO einig, dass der Konflikt friedlich beigelegt werden müsse, nicht aber bei der Frage, wie die Libyen-Resolution des UN-Sicherheitsrats erfüllt werden solle.

Besonders verärgert ist Russland darüber, dass Frankreich die Rebellen in Libyen mit Waffen beliefert – entsprechende Berichte wurden aus Paris bestätigt. Moskau sieht darin einen Verstoß gegen die UN-Resolution. In Libyen selbst müssen die Aufständischen immer wieder beschädigte Waffen reparieren, weshalb sie sich regelmäßig mit Bitten um weitere Lieferungen an den Westen wenden.