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Die Gewalt in Syrien nimmt kein Ende.

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Die Gewalt in Syrien nimmt kein Ende.

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Auch am Dienstag sind mindestens zehn Zivilisten von der Armee erschossen worden, berichten Nachrichtenagenturen. Immer wieder fallen in der Oppositionshochburg Hama Schüsse, Menschen bringen sich in Sicherheit.

Die syrische Regierung von Präsident Assad fährt einen harten Kurs gegen die Demonstranten. Tagelang wurde schweres Kampfgerät in die Gegend verlegt. Panzer sollen die Stadt umzingelt haben.

Erst am Monat waren in Hama drei Menschen erschossen worden, darunter vermutlich auch ein 13-jähriger Junge. Mindestens 250 Demonstranten wurden nach Angaben der Opposition inhaftiert. Die regierungsnahe Zeitung “Al-Baath” stellte die Ereignisse so da, dass Saboteure versucht hätten, ein öffentliches Gebäude zu stürmen.

Hama liegt rund 210 Kilometer nördlich der Hauptstadt Damaskus.

Noch immer befinden sich fast 10.000 syrische Flüchtlinge in der Türkei. Auch hier wächst der militärische Druck. Soldaten sollen auf Flüchtlinge schießen. Seit Beginn der Aufstände im März kamen etwa 1300 Menschen ums Leben.