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Athen: Gaza-Hilfsflotte darf nicht in See stechen

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Athen: Gaza-Hilfsflotte darf nicht in See stechen

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Die Schiffe der Hilfsflotte für den Gazastreifen liegen weiter in griechischen Häfen fest. Die Regierung in Athen hindert sie am Auslaufen mit der Begründung, dass sie um die Sicherheit der Menschen an Bord fürchte.

Die Aktivisten geben sich nicht geschlagen und wollen weiterhin alles versuchen, um den Bewohnern im Gazastreifen Medikamente, Nahrung und Baumaterial zu bringen.

Griechenland hat angeboten, die Hilfsgüter unter der Koordinierung der Vereinten Nationen abzuliefern, doch die Aktivisten wollen davon nichts wissen, da auf diese Weise die israelische Seeblockade nicht gebrochen werde.

Im Mai 2010 endete eine ähnliche Mission einer Gaza-Hilfsflotte tödlich. Als ein israelisches Kommando ein Schiff stürmte, wurden neun türkische Aktivisten erschossen.