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Befangenheitsantrag abgelehnt

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Befangenheitsantrag abgelehnt

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In New York hat das zuständige Gericht für den Fall Strauss-Kahn einen Antrag der Verteidigung des mutmaßlichen Opfers auf Befangenheit des Staatsanwaltes zurückgewiesen.

Der Anwalt der 32-jährigen Hotelangestellten bezeichnete es als inakzeptabel, dass aus dem Büro des Staatsanwaltes Cyrus Vance mehrfach Informationen über seine Mandantin an die Presse durchgesickert seien.

Das Gericht kam dem Ersuchen jedoch ebenso wenig nach, wie einem weiteren Antrag auf Einstellung des Verfahrens.

Nach einem Treffen mit der Staatsanwaltschaft erklärte der Anwalt von Strauss-Kahn jedoch, er sei zufrieden mit dem bislang erreichten.

Da selbst die Anklage inzwischen an der Glaubwürdigkeit der wichtigsten Belastungszeugin zweifelt, scheint ein Ende des Prozesses jedoch näherzurücken.

Strauss-Kahn war festgenommen worden, weil er versucht haben soll, ein Zimmermädchen im Hotel zu vergewaltigen. Als Chef des Weltwährungsfonds trat er daraufhin zurück. Obwohl er noch in den USA bleiben muss, durfte er das Gefängnis längst verlassen.