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Protest nach zivilen Toten in Afghanistan: ISAF ermittelt


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Protest nach zivilen Toten in Afghanistan: ISAF ermittelt

Der Tod mehrerer Zivilisten bei einem Luftangriff der ISAF in Afghanistan hat heftige Proteste heraufbeschworen: Hunderte Afghanen demonstrierten im Distrikt Shamal in der Provinz Chost lautstark auf der Straße.

Ein Sprecher der Internationalen Schutztruppe räumte ein, dass bei dem Angriff am Dienstag in der Provinz im Osten des Landes nicht nur Aufständische, sondern auch deren Angehörige ums Leben kamen. Ein örtlicher Polizeichef sprach von insgesamt elf Toten. Laut ISAF hatten afghanische Sicherheitskräfte nach Bodengefechten mit Taliban-nahen Aufständischen um Hilfe aus der Luft gebeten.

Die NATO prüfe zudem einen weiteren Vorfall vom Mittwoch, bei dem zwei Zivilisten getötet worden sein sollen. Die zivilen Toten sorgen auch immer wieder für Verstimmung zwischen Präsident Karsai und seinen Partnern aus dem Westen.

In diesem Monat will die NATO damit beginnen, die Verantwortung für die Sicherheit schrittweise an die afghanische Polizei und Armee zu übergeben.

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