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Donald Tusk: Erdbeeren für Europa - und Freizügigkeit

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Donald Tusk: Erdbeeren für Europa - und Freizügigkeit

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Mit einer Liebeserklärung an Europa hat Polens Regierungschef Donald Tusk seine Arbeit als neuer EU-Ratspräsident angetreten. Europa sei der beste Platz auf der Welt zum Leben, so Tusk, viele wollten da hin. Gegen das, was man erreicht habe, sei selbst die Beinahe-Pleite Griechenlands “relativ trivial”, sagte Tusk und versprühte “Frische und Energie” im Europaparlament in Straßburg – auch in Form von Erdbeeren aus seiner kaschubischen Heimat.

Sein Schwerpunkt während der polnischen Ratspräsidentschaft bis Ende des Jahres: Freizügigkeit.

Hier kritisierte Tusk die neuen dänischen Grenzkontrollen, begründet mit Migrationsproblemen und grenzüberschreitender Kriminalität. Auch auf eine etwaige Flüchtlingswelle aus Nordafrika seien interne Grenzen die falsche Antwort.

Rumänien und Bulgarien sollten in den Schengenraum aufgenommen werden, sobald sie die Bedingungen erfüllten, und zwar möglichst rasch.

Außerdem werde man sich auf die Lösung der Wirtschaftsprobleme konzentrieren und auf alles, was die Gemeinschaft politisch stärke. Die Antwort auf die Krise heiße “mehr Europa”.