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Israel: Kontrolle zu Wasser und in der Luft

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Israel: Kontrolle zu Wasser und in der Luft

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Mit einem Großeinsatz von Sicherheitskräften will Israel propalästinensische Aktivisten an der Einreise hindern. Auf dem Flughafen von Tel Aviv herrschte erhöhte Alarambereitschaft. Die Aktivisten planen, eine Woche im Westjordanland zu verbringen, um so ihre Solidarität zu demonstrieren. Wie der israelische Polizeisprecher Micky Rosenfeld erklärte, würden sie umgehend am Flughafen abgefangen. Er warnte, all jene, die ohne zu provozieren oder die öffentliche Ordnung zu stören gewaltfrei einreisten, dürften passieren. All die hingegen, die früher bereits im Gefängnis waren, dürften nicht nach Israel einreisen.

Im Gazastreifen hoffen Palästinenser derweil auf die Ankunft der Flotille mit Hilfsgütern – doch die sitzt nach wie vor in Griechenland fest. Ein Hamassprecher forderte die Behörden auf, die Schiffe in See stechen zu lassen. Machmud al-Zahar sagte, “wir appellieren an Griechenland, der “Flotille der Freiheit” Starterlaubnis zu geben. Sie verfolgt ein edles humanitäres Ziel, nämlich die Durchbrechung einer illegalen Belagerung.”

Die Schiffe in den griechischen Häfen werden von den Behörden daran gehindert, den Gazastreifen anzusteuern. Bereits im vergangenen Jahr hatte eine Hilfsflotte versucht, die israelische Seeblockade zu durchbrechen. Dabei töteten israelische Soldaten neun Aktivisten.