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Organhandel beschäftigt OSZE


Serbien

Organhandel beschäftigt OSZE

Serbien will mutmaßlichen Organhandel im Kosovo von unabhängiger Seite untersuchen lassen – unter Beobachtung der Vereinten Nationen. In Belgrad präsentierte es der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa einen entsprechenden Resolutionsentwurf.

OSZE-Mitglied Gordana Comic erklärte, Serbien wolle ein klares Signal senden: Für alle die Menschen, die im Kosovo getötet wurden, müsste nachträglich Gerechtigkeit geschaffen werden. Zukünftiger Organhandel und die Existenz eines Schwarzmarktes für Organe sollten so verhindert werden.

Dem Regierungschef des Kosovo wird vorgeworfen, während des Krieges 1999 und später in organisierte Krimininalität verstrickt gewesen zu sein. So soll die kosovarische Befreiungsarmee UCK die Organe von Gefangenen auf dem Schwarzmarkt verkauft haben. Hashim Thaci bestreitet die Vorwürfe.

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