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Georgien bestätigt Spionagevorwürfe gegen Fotoreporter

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Georgien bestätigt Spionagevorwürfe gegen Fotoreporter

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In der Affäre um drei der Spionage verdächtigte Fotoreporter aus Georgien – unter ihnen auch der persönliche Fotograf von Präsident Michail Saakaschwili – hat das georgische Innenministerium nun die Vorwürfe bestätigt. Die drei hätten geheime Informationen an Russland weitergeleitet, hieß es in einer Mitteilung des Ministeriums. Weitere Details wurden nicht bekannt. Die ebenfalls festgenommene Ehefrau eines der Fotografen wurde inzwischen freigelassen.

Die Affäre sorgte bei den Berufskollegen der drei Reporter für Empörung. Mehrere Journalisten und Fotografen versammelten sich aus Protest vor dem Innenministerium. “Ich zeige meine Solidarität und auch meine Unzufriedenheit”, erklärt einer von ihnen, “denn der Grund, aus dem sie festgenommen wurden, ist mir nicht klar. Ich weiß nicht warum, es gibt keine gute und ausreichende öffentliche Erklärung. Was also geht genau vor?”

Zwei der Fotoreporter sollen bereits ein Geständnis abgelegt haben: Demnach hätten sie vertrauliche Informationen über Saakaschwili an den russischen Geheimdienst weitergegeben. In Georgien gibt es immer wieder Spionagefälle, bei denen sich die Vorwürfe meist gegen Russland richten.