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Israels Mauer - Schutz oder Schikane ?

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Israels Mauer - Schutz oder Schikane ?

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“Weg mit dem System” rufen Demonstranten – gemeint sind Metallzäune, Stacheldraht und Bewegungsmelder, zum Teil auch bis zu acht Meter hohe Mauern aus Stahlbeton.
 
Die Mauer zwischen Israel und dem Westjordanland ist 759 Kilometer lang und heißt “Sperranlage”.
 
Einige Dutzend Palästinenser und Aktivisten aus dem Ausland haben sich an der Sperranlage Scharmützel mit israelischem Wachpersonal geliefert.
 
Der Anlass: Ein Rechtsgutachten des  Internationalen Gerichtshofs in Den Haag, genau sieben Jahre alt. Darin wird der Verlauf der Sperranlagen teilweise als „Bruch der IV. Genfer Konvention“ bezeichnet - dort, wo er von der sogenannten Grünen Linie – den Waffenstillstandslinien von 1949 – abweicht. Die IV. Genfer Konvention schützt Menschen, die ein bewaffneter Konflikt benachteiligt, auch wenn sie keiner Konfliktpartei angehören.
 
Die Sperranlagen isolieren rund 60 000 Palästinenser vom Rest des Westjordanlandes, monieren Menschenrechtler.
 
Die Mauer habe die Zahl der Terroranschläge auf seine Bevölkerung drastisch reduziert, gibt Israel zu bedenken.