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UNHCR: Hunger-Alarm am Horn von Afrika

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UNHCR: Hunger-Alarm am Horn von Afrika

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Hungernde rufen keine Parolen. Steine werfen sie auch nicht. Und doch sind sie ein Fall für Menschenrechtler – ihr Recht auf Leben ist in Gefahr. Das Horn von Afrika wird von einer verheerenden Dürre heimgesucht. Experten befürchten, dass in Somalia, Äthiopien, Kenia, Dschibuti und dem Osten Ugandas schon bald zehn Millionen Menschen auf Nahrungshilfen angewiesen sind.
 
UN-Flüchtlingskommissar Antonio Guterres im größten Flüchtlingslager der Welt:
 
“…hier, am Rande des somalischen Flüchtlingslagers Dadaab, haben wir die Ärmsten der Armen, die Schwächsten der Schwachen auf der Welt …”
 
Nach Dadaab, Kenia, haben sich 380 000 Menschen geflüchtet, vor Gewalt und Hunger in Somalia. Das ist das Vierfache der vorgesehenen Kapazität. Und draußen warten Tausende auf Aufnahme.
 
Um den Dürreopfern in Afrika weiter helfen zu können, würden bis zum Ende des Jahres wahrscheinlich 333 Millionen Euro benötigt, hieß es. 
 
“Für den Arabischen Frühling interessieren sich alle,”  klagt Guterres. Bei allem, was wir in Afrika machen, fehlt das Geld.
 
Das Horn von Afrika leidet zur Zeit unter der schwersten Dürre seit 60 Jahren.