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Eiszeit zwischen Syrien und den USA

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Eiszeit zwischen Syrien und den USA

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Zwischen den USA und Syrien herrscht eisige Stimmung. Ein Regierungssprecher von Präsident Baschar al-Assad verurteilte die jüngsten Äußerungen von US-Außenministerin Hillary Clinton als provokativ. Sie stellten eine “klare Einmischung in die inneren Angelegenheiten Syriens dar”.

Clinton hatte nach einem Treffen mit der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton in Washington erklärt, Assad habe seine Legitimität eingebüßt.

Trotz Versprechen von Dialog und Wandel habe die Regierung auf die friedlichen Proteste mit mehr Gewalt reagiert. “Wenn Präsident Assad denkt, dass die USA insgeheim hoffen, dass das Regime aus der Krise wieder herauskommt, um mit Brutalität und Repression weiter zu regieren, hat er sich getäuscht. Präsident Assad ist nicht unverzichtbar, und wir haben absolut nichts darin investiert, dass er an der Macht bleibt.”

Anhänger des syrischen Regimes hatten gestern die Botschaften Frankreichs und der USA in Damaskus attackiert. Die Regimeanhänger protestierten damit gegen eine Solidaritätsaktion der Botschafter. Sie waren vergangene Woche in die Protesthochburg Hama gefahren und hatten dort mit Demonstranten gesprochen. Frankreich forderte den UN-Sicherheitsrat auf, sich zu dem Vorfall zu äußern.