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Die E-Books der Zukunft

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Die E-Books der Zukunft

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In Tokio wurden auf der größten E-Book-Messe die E-Books der Zukunft vorgestellt. Mehr als 150 Firmen stellten ihre Produkte vor, knapp doppelt so viele wie 2010. Nach Angaben der Organisatoren kamen rund 80.000 Besucher.

Der Stand Art Ehon erfreute sich besonderer Beliebtheit. Hier wurden Kinderbücher elektronisch auf Tablet-Computer und Smartphones übertragen. Dank der digitalen Technologie erwachen die Zeichnungen der Bücher zum Leben und Musik ertönt, wenn man sich durch die Seiten klickt.

Tomoko Yamamoto, Präsident von Art Ehon:

“Es geht nicht nur um Bilder, sondern auch um Musik. Dadurch kann beispielsweise diese Figur, die sich mehrmals verwandelt, besser charakterisiert werden.”

Der Verkaufsautomatenhersteller Glory entwickelte einen der ersten E-Book-Automaten. Während E-Books jederzeit und an jedem Ort gekauft werden können, erlaubt dieser Apparat, E-Books auch ohne Online-Banking oder Überweisungen zu kaufen. Man steckt Bargeld in die Maschine, erfasst den digitalen Code mit seinem Telefon und lädt den neuesten E-Roman herunter.

Moeko Iinuma, E-Book-Leserin

“Ich halte das für eine großartige Idee. Man muss sich nur überlegen, wo man die Maschine hinstellt. Es wäre sicher geschickt, sie auf Flughäfen oder Bahnhöfen zu plazieren.”

Aber man kann ein E-Book sogar mieten! Japans Rental Service hat seit seinem Start 2007 kräftig an Popularität gewonnen. Er verfügt über 13.000 Titel, die von Nutzern für einen Euro 48 Stunden lang geliehen werden können. Vor allem Leser von Mangas oder Comics nutzen diesen Service – denn die Papierversion von über 100 Seiten ist ihnen zu sperrig, um sie zu Hause herumliegen zu