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Irische Schuldpapiere jetzt "Ramsch"

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Irische Schuldpapiere jetzt "Ramsch"

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Die Schuldenkrise hat die Eurozone weiter fest im Griff. So hat die Ratingagentur Moody’s irische Anleihen auf Ramschniveau herabgestuft. Sie gelten damit als “nicht für Investitionen geeignet”. Zudem seien weitere Abstufungen möglich, so Moody’s weiter, denn es sei wahrscheinlich, das Irland schon bald erneut Unterstützung benötige.

Angesichts der schlechten Nachrichten aus der Eurozone blieben europäische Titel auf den Aktienmärkten weiter unter Druck. Der Euro verlor den dritten Tag in Folge.

Spaniens Ministerpräsident José Luis Zapatero drängte nach einem Treffen mit EU-Ratspräsident van Rompuy auf schnelles Handeln:

“Alle Länder der Eurozone müssen in diesem Augenblick ihre Pflicht erfüllen, und das gilt ganz besonders für die mächtigsten unter uns”, so Zapatero, ganz offensichtlich mit Blick auf Deutschland.

Und im mitlerweile auch von der Krise betroffenen Italien sicherte Ministerpräsident Silvio Belusconi zu, dass sein Land sehr schnell und umfassend sparen wolle, um die Verschuldung in den Griff zu kriegen.

Berlusconi teilte schriftlich mit: “Diese Krise zwingt uns, die Korrekturprozesse zu beschleunigen und zu vertiefen. Und wir müssen weitere Schritte unternehmen um unser Budget bis 2014 ausgleichen zu können.”