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Festnahmen nach Trägödie auf Wolga

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Festnahmen nach Trägödie auf Wolga

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Nach dem Schiffsunglück auf der Wolga mit mindestens hundert Toten hat die russische Polizei nun den für die Binnenschiffahrt der Region zuständigen Inspektor festgenommen, gleichzeitig mit der Chefin des Betreibers des Unglücksschiffes.

Beiden droht laut Aussage der Staatsanwaltschaft eine 10-jährige Haftstrafe, da sie durch ihr Handeln das Unglück mit zu verantworten hätten.

Nach wie vor ist unklar, warum genau die Bulgaria gesunken war, die Ermittler betonten aber erneut, dass eine Lizenz für Passagiere gefehlt habe, das Boot für 140 Passagiere ausgelegt gewesen aber mit mehr als 200 an Bord ausgelaufen sei.

Taucher suchten am Grund der Wolga nach den Leichen der Verunglückten. Denn nach wie vor gelten 28 Menschen als vermisst. in den kommenden Tagen soll die Bulgaria gehoben werden.