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Al-Bashir sieht neue Ära in Darfur

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Al-Bashir sieht neue Ära in Darfur

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Die USA haben das Friedensabkommen zwischen der sudanesischen Regierung und einer Rebellengruppe in Darfur begrüßt. Gleichzeitig rief Washington die anderen Rebellengruppen in der Krisenregion dazu auf, sich dem Abkommen anzuschließen.

Die Unterzeichnung fand nach fast zweijährigen Verhandlungen in Doha im Golfstaat Katar statt.

Der sudanesische Präsident Omar al-Baschir sagte, seine Regierung werde sich an das Abkommen halten. In Darfur werde eine neue Ära anbrechen.

Die Übereinkunft sieht unter anderem eine Machtteilung, die Rückkehr von Flüchtlingen und die Freigabe von Hilfsgeldern für Darfur vor.

Da mehrere Rebellengruppen die Vereinbarung jedoch abgelehnt haben, ist es noch ein weiter Weg zum Frieden.

Nach UN-Schätzungen sind im Konflikt zwischen der überwiegend schwarzafrikanischen Bevölkerung in Darfur und arabischen Reitermilizen mehr als 300.000 Menschen ums Leben gekommen. Der internationale Strafgerichtshof hat gegen Präsident Al-Baschir Haftbefehl wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit erlassen.