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Ärger im Stiefel

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Ärger im Stiefel

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Italien hat sein Sparpaket - überstürzt verabschiedet, um die Finanzmärkte zu beruhigen.
 
Was Jahre nicht gelang, soll nun unter Druck klappen: Bis 2014 sollen die Maßnahmen dem Staat 79 Milliarden Euro einbringen,  der Haushalt wäre dann ausgeglichen. 
 
 
Die Bürger – benommen.
 
Antonio Cerchi, Rom:
“Ob das Paket der Wirtschaft des Landes hilft, weiß ich nicht. Sicher ist für mich, dass es unsere Taschen leert.”
 
Giuliana Brunori, Rom:
“Ich bin sprachlos, echt. Berlusconi hat jetzt zwei Tage nichts gesagt und dann war das Einzige das: “Wir machen weiter, die Regierung ist stärker.” Glauben Sie mir, 60-70 Prozent der Italiener sind so sprachlos. Und das Schlimmste ist, wir sind auch ratlos.”
 
 
Bei strukturellen Defiziten und schwachem Wachstum ist das Land mit 120 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung verschuldet, dem zweithöchsten Schuldenstand in
Euroland – doppelt so viel wie im Euro-Stabilitätspakt maximal vorgesehen.