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Mehrere Staaten erhöhen Finanzhilfen für Dürregebiete in Afrika

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Mehrere Staaten erhöhen Finanzhilfen für Dürregebiete in Afrika

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Die Lage in den von der schweren Dürre betroffenen Gebieten am Horn von Afrika wird immer kritischer. Elf Millionen Menschen in Somalia, Kenia, Äthiopien und Teilen Ugandas sind betroffen. Die Vereinten Nationen sprechen von der schlimmsten Dürrekatastrophe seit 60 Jahren. Wegen der Ernteausfälle schnellten die Preise für Lebensmittel in die Höhe, große Teile der Bevölkerung sind unterversorgt. Täglich kommen Tausende Menschen in die Flüchtlingslager der UN, und das Geld wird knapp. “Wir haben nicht die finanziellen Mittel, um unser Hilfsprogramm so auszuweiten wie es nötig wäre”, sagt der UN-Koordinator für humanitäre Hilfe in Somalia, Mark Bowden. “Unsere Priorität ist es, Lebensmittel bereitzustellen und mehr Unterstützung bei der Versorgung unterernährter Kinder zu bekommen, und auch sicherzustellen, dass Wasser und Medikamente vorhanden sind.”

Großbritannien kündigte an, die Hilfe für die Region um fast 60 Millionen Euro aufzustocken, Deutschland stellt fünf Millionen zusätzlich zur Verfügung. Frankreich forderte ein internationales Krisentreffen, um über die Koordination der Hilfsmaßnahmen zu beraten.