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Tödliche Medikamentenpanscherei in britischer Klinik vermutet

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Tödliche Medikamentenpanscherei in britischer Klinik vermutet

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In Großbritannien sollen drei Krankenhaus-Patienten an mutwillig verunreinigten Medikamenten gestorben sein. In einem Krankenhaus bei Manchester wurde in einer Charge von 36 Ampullen mit Kochsalzlösung in einem Lagerraum Insulin gefunden. Eine Krankenschwester hatte wegen ungewöhnlich vieler Patienten mit unerklärbar niedrigen Blutzuckerwerten Alarm geschlagen.
 
 
Der Verdacht ist Stadtgespräch im Ort Stockport:
 
“Es ist unglaublich, wie leicht zugänglich Medikamente sind. Ich hätte gedacht, die würden weggeschlossen,” sagt ein Mann, und eine Frau:
 
“Ich bekam den Schock meines Lebens, als ich das gehört habe.”
 
Tracy Arden, eine 44-jährige Multiple-Sklerose-Patientin, starb kurz nach einem Besuch ihrer Eltern. Ihnen waren an ihrer Tochter keine lebensbedrohlichen Symptome aufgefallen.
 
Ihr Bruder Gary Arden:
 
“Ich gebe dem Staatlichen Gedundheitsdienst als Institution keine Schuld an dem, was irgendjemand gemacht hat oder auch nicht, aus ganz eigenen Motiven…Wir werden uns als  Familie nicht mit solchen Gedanken belasten.”
 
Elf weitere Patienten überlebten verdächtige Kochsalz-Infusionen, wurden aber zum Teil sehr krank.
 
Nun sollen auch frühere Verdachtsfälle untersucht werden.