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Russland zunehmend unzufrieden mit Libyeneinsatz

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Russland zunehmend unzufrieden mit Libyeneinsatz

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Die Entwickung in Libyen passt nicht jedem – weder die teils massive Hilfe für die Aufständischen noch deren Anerkennung als offizielle Vertreter Libyens, wie gerade erst auch durch die USA.

Russland hat den Einsatz gegen Libyens Machthaber

Muammar Gaddafi und seine Armee durch Enthaltung im Sicherheitsrat ermöglicht, zeigt sich aber zunehmend unzufrieden. Schon länger kritisiert es das Ausmaß, das dieser Einsatz inzwischen angenommen hat.

Wer die Aufständischen anerkenne, sagt Außenminister Sergej Lawrow, ergreife offen Partei in einem Bürgerkrieg. So betreibe man eine Politik der Isolierung, nämlich der Isolierung der Regierenden in der Hauptstadt Tripolis.

Die Aufständischen selbst vermelden Erfolge im Landesosten: Nach eigenen Angaben haben sie die Armee inzwischen zum größten Teil aus Brega vertrieben, einem wichtigen Ölhafen. Allerdings komme man schlecht in die Stadt voran, weil dort Minen verlegt worden seien. Brega war bisher die östliche Grenze des Gebiets, das Gaddafi und seine Truppen kontrollieren.