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Fukushima: Rinder bekamen verstrahltes Futter

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Fukushima: Rinder bekamen verstrahltes Futter

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Japan verhängt einen Lieferstopp für Rindfleisch aus

der Unglücksprovinz Fukushima. Die Gegend war im März von der Flutwelle getroffen worden, die dann zur Havarie in einem Kernkraftwerk führte. Dabei wurde Strahlung freigesetzt.

Zunächst verzichte Fukushima freiwillig auf die Lieferungen, sagt Regierungssprecher Yukio Edano; aber nur, bis man zwischen der Provinz und den zuständigen Ministerien die Einzelheiten geklärt habe. Dann werde das offizielle Lieferverbot verhängt.

In den letzten Monaten waren mehr als fünfhundert Rinder, die verstrahltes Reisstroh gefressen hatten, in andere Landesteile geliefert wurden. Das Futter enthielt hohe Dosen an radioaktivem Zäsium. Ob auch das Fleisch verstrahlt war, wird noch untersucht – ebenso, wie und wo es vielleicht schon verkauft worden ist.