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Wirbel um Vergewaltigungsvorwurf gegen Strauss-Kahn in Paris

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Wirbel um Vergewaltigungsvorwurf gegen Strauss-Kahn in Paris

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In Frankreich sind im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Vergewaltigungsversuch des früheren IWF-Chefs Dominique Strauss-Kahn mehrere Zeugen vernommen worden, darunter seine Tochter Camille. Camille war offenbar mit der Anklägerin, der Journalistin Tristane Banon, befreundet.

Francois Hollande, zur fraglichen Zeit Parteichef der französischen Sozialisten und heute Bewerber für die Präsidentschaftskandidatur, forderte, so rasch wie möglich vernommen zu werden. Die heute 32-jährige Banon hat Strauss-Kahn wegen eines angeblichen Vergewaltigungsversuchs angezeigt, der vor acht Jahren stattgefunden haben soll.

Für Wirbel sorgt auch eine Aussage ihrer Mutter Anne Mansouret. Die sozialistische Abgeordnete soll eine sexuelles Verhältnis mit Strauss-Kahn gehabt haben. Dieses sei einvernehmlich und brutal gewesen. Strauss-Kahn ist in New York wegen versuchter Vergewaltigung eines Zimmermädchens angeklagt. Ob es zum Prozess kommt, ist noch offen. Der 62-Jährige befindet sich auf freiem Fuß, darf die USA aber nicht verlassen.