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Auf den Tag genau vor 60 Jahren: Abdallah I von Jordanien in Jerusalem erschossen

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Auf den Tag genau vor 60 Jahren: Abdallah I von Jordanien in Jerusalem erschossen

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Am 20 Juli 1951 wird der König von Jordanien Abdallah I nach dem Freitagsgebet in der Al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem erschossen. Der Angreifer schießt auch auf den damals 15jährigen Enkel des Königs Hussein, der den Großvater während seiner Ferien begleitet. Der Schuss auf Hussein trifft einen Orden auf seiner Uniform, der spätere König überlebt diesen ersten der zahlreichen Anschläge auf ihn ohne Verletzungen. Ab 1953 wird er für lange Jahre Jordanien regieren. Hussein stirbt 1999 an Krebs, heute regiert sein ältester Sohn Abdallah II Jordanien.
Husseins Großvater bezahlt seine moderate Haltung gegenüber Israel mit dem Leben. Der Angreifer war ein extremistischer Palästinenser, der als Schneider in Jerusalem lebte und einer Gruppe angehörte, die eine friedliche Lösung des Nahost-Konflikts verhindern wollte.

Auch an einem 20. Juli: Sioux-Hauptling Sitting Bull kapituliert im Kampf gegen die US-Armee (1881), Finnland führt als erstes Land in Europa das Wahlrecht für Frauen ein (1906), erste Landung auf dem Mond der US-Astronauten Armstrong und Aldwin (1969)

Am 20. Juli geboren: Schriftsteller und Politiker Pavel Kohout (1928), Künstler Nam June Paik (1932-2006), dt. Politiker Otto Schily (1932), Sängerin Kim Carnes (1945), Norwegens Kronprinz Hakoon (1973), Modell Gisele Bündchen (1980)