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Militärische Patt-Situation in Libyen

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Militärische Patt-Situation in Libyen

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In Libyen herrscht trotz der NATO-Angriffe eine militärische Patt-Situation. Am Montag hatten Rebellen die Einnahme von Brega gemeldet. Offenbar finden aber noch Kämpfe mit den Regierungstruppen statt. Der Vormarsch der Aufständischen auf die Hauptstadt Tripolis wird vor allem durch Landminen behindert. Der wichtige Ölhafen war in den vergangenen Monaten wechselweise in der Hand der Rebellen sowie der Truppen des Machthabers Muammar al-Gaddafi.

Nach einem Treffen zwischen Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy und Vertretern der Rebellen hieß es aus Paris, eine politische Lösung schließe nicht aus, dass Gaddafi in Libyen bleibe.

Die Regierung in Tripolis lehnt den von den Rebellen geforderten Rücktritt des Machthabers ab.

Nach dem Besuch des libyschen Außenministers Abdulati al-Obeidi in Moskau ließen russische Offizielle verlauten, man spreche mit dem Regime in Tripolis, um es zur Machtaufgabe zu bewegen. Trotz der seit Monaten anhaltenden Kämpfe sind immer noch Teile der Bevölkerung auf der Seite Gaddafis. In El Asisija, rund 50 Kilometer südlich von Tripolis, kamen Hunderttausende Unterstützer Gaddafis zusammen.